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Köln / Bonn
Optische
und
elektronische
Geräte
Werner Jülich
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Gründe für den Ausfall der EDV
Es gibt genug Gründe, warum eine EDV ausfallen kann. Nicht jeder Ausfall ist unvermeidlich, nicht jeder Ausfall ist gleich schwerwiegend.
Wir beschreiben Ihnen auf diesen Seiten, was passieren kann, welche Auswirkungen es hat, ob es sich rechnet, gegen Ausfälle vorzusorgen und an welchen Stellen zusätzliche Investitionen oder Umorganisationen den für Sie besten wirtschaftlichen Wirkungsgrad haben.
Wir haben dazu die Risiken in vier Bereiche aufgeteilt, die über die Navigation links zu erreichen sind.
Zum grundsätzlichen Verständnis müssen wir aber vorher drei Begriffe erläutern:
- MTBF
Meistens angegeben in Stunden, ist die Zeit bis zum durchschnittlichen Ausfall eines technischen
Gerätes. Wie es nach diesem Ausfall weitergeht, entscheiden Ihre Vorkehrungen und welche
Vorkehrungen Sie treffen sollten, entscheidet der Bedarf Ihres Unternehmens.
- Verfügbarkeit
Dies ist nichts weiter als die MTBF plus eine anschliessende Reaktion zur Wiederherstellung der
Funktion in Stunden. Die Verfügbarkeitwird meistens in Prozent angegeben, also z.B. wieviel
Prozent im Jahr ein bestimmtes Produkt verfügbar ist.
So stellt Ihnen der Stromversorger elektrische Energie mit einer Verfügbarkeit von beispielsweise
99,9% zur Verfügung. Über ein Jahr betrachtet bedeutet das dann, daß Sie einen Ausfall von einem
halben Tag pro Jahr einkalkulieren müssen. Ob Sie das in Ihrem Unternehmen hinnehmen können,
müssen Sie selber entscheiden.
- Redundanz
Darunter versteht man eine doppelte Auslegung ausfallkritischer Komponenten. Bei Ihrem Auto z.B.
die Zweikreisbremse. Redundant ausgelegte Komponenten erhöhen die Ausfallsicherheit dramatisch.
Angenommen, eine Komponente hat eine Verfügbarkeit von 99%, fällt also im Jahr lediglich für
1% pro Jahr also 3,65 Tage aus. Legt man diese Komponente redundant aus, so reduziert sich der
Ausfall der Funktion auf ein paar Minuten.
Sie glauben es nicht? Na dann rechnen wir doch einmal nach.
Das Jahr hat 365,25 Tage zu 24h zu 60 Minuten, also 365,25 x 24 x 60=525960 Minuten
Bei einer Verfügbarkeit von 99% ergibt sich eine Ausfallzeit (100%-Verfügbarkeit) von
525960 x 0,01= 5259,60 Minuten pro Jahr
Jetzt legen wir dieses System redundant, also doppelt aus:
525960 X 0,01 X 0,01=52,5960 Minuten pro Jahr.
Rechnen Sie doch einfach mal nach, was der Ausfall Ihrer EDV pro Stunde oder pro Tag kostet.
Das passende Werkzeug für einen ersten Überblick finden Sie hier.
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